Ego

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Geboren wurde ich am 02.11.1969 in Greifswald, im Norden der DDR. Mein bürgerlicher Name ist Jörn Ranisch, woraus ich “Yoran Nesh” modifizierte.

In Gotha (Thüringen) begann ich 1986 eine Ausbildung als Kartograph. Dort bekam ich den ersten Kontakt zur “Schwarzen Szene”, bei der ich mich verstanden fühlte und bis heute noch mit dem Herzen zugehörig weiß.
Die Szene prägte mein ästhetisches Weltbild – formte meine Person.

In der Wendezeit verlor ich meinen Job, den ich allerdings auch nicht sehr liebte, da er mich in meiner Kreativität einengte. Andereseits verdanke ich ihm bzw. meiner Ausbildung eine gewisse Geduld in Bezug auf qualitatives Arbeiten.

1992 zog ich nach Salzwedel in ein besetztes Haus. Dort traf ich auf andere kreative Menschen und wir lebten und entwickelten Talente.

Nach Berlin zog ich dann 1995, begann dort ein Jahr später mit den Fotoarbeiten, denn das Fotografieren hatte mir als Kind schon Spaß gemacht, auch die Dunkelkammer meines Vaters zog mich hypnotisch an.

Mit 36 Jahren begann ich mein bisheriges Leben in einer Autobiographie niederzuschreiben. Diese wurde im Sommer 2007 durch den Verlag der Jugendkulturen veröffentlicht.

Sollte jemand mehr als diese minimalen Eckdaten hinaus über mich, meine Person und mein Leben erfahren wollen, so empfehle ich einfach mein Buch “Le petit mort – Sex & Drugs & Mukoviszidose – die Geschichte eines Grufties”.

Seit 2007 bin ich im Insomnia Nightclub in Berlin Tempelhof als Hausfotograf unterwegs. Ihr könnt mich und meine Kamera aber auch in anderen einschlägigen Locations der Stadt (DarkSide Club, KitKat, Duncker)  oder dem ein oder anderem Konzert treffen.


Yoran by Sandra Eichinger

Ich gehe mittlerweile auf die 50 zu und bin seit fast 30 Jahren in der Szene. Aus der Vorliebe für erotische und doch morbide Dinge heraus begann ich zu zeichnen. Als mir das nicht reichte, versuchte ich meine Visionen per Photo zu verwirklichen, und dabei ist es zu einer Art Obsession geworden.

Ich kann hierbei zwei Seiten meines Lebens verbinden, die Liebe zum weiblichen Körper und das ewig schwarze Loch in meinem Kopf.

„Ich liebe es, zu gestalten, zu inszenieren und zu erschaffen. Hier trifft sich die Schöne (das Model) und das Biest (meine Phantasie)…” Yoran Nesh

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